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Tutorial Teil 2

Link zu Teil 1: hier.

Teil 1 beschäftigte sich damit, eine Notiz anzulegen und einen Tag hinzuzufügen. Teil 2 beschäftigt sich mit:

  • Laden und Speichern von Dateien
  • Ändern von Notiztexten und Tags
  • Reports und Views

Als Wiederholung aus dem ersten Teil wird nun das Ranodo-Dokument mit einigen Notizen mehr befüllt.

Die Mutter der Familie beginnt das Gespräch. Sie möchte gerne in die Berge und weiß noch nicht, wann sie Urlaub haben wird.

Wie bildet man das nun in Ranodo ab? Es gibt zwei Gedankenschritte:

  • „möchte in die Berge“
  • „weiß noch nicht, wann sie Urlaub haben wird“

Diese beiden Notizen werden in Ranodo eingegeben. Beide bekommen den Tag „Mama“, um zu kennzeichnen, dass sie von der Mutter stammen.

Schnell meldet sich Jan, der endlich mal Skifahren lernen möchte. Seine Schwester Lisa mag die Kälte nicht so sehr.

  • „möchte Skifahren lernen“
  • „mag Kälte nicht so sehr“

Die erste Notiz bekommt den Tag „Jan“, die zweite Notiz den Tag „Lisa“.

Zwischenstand nach den ersten fünf Notizen

Bereits jetzt fällt dem Vater auf, dass es ein Block gerade entsteht: die Präferenzen der Familienmitglieder.

Dies lässt sich leicht in Ranodo umsetzen: die Notizen 2 – 5 bekommen einen zusätzlichen Tag „Präferenzen“.

Dafür klickt man doppelt auf die bisherigen Tags, also z.B. auf Mama für Notiz 2. Es öffnet sich das bekannte Taglisten-Fenster. Hier ist der Tag „Mama“ nun bereits eingetragen. Der zusätzliche Tag „Präferenzen“ wird einfach in das Eingabefeld eingetragen und mittels ENTER übernommen. Mit ALT + ENTER wird die neue Tagliste übernommen.

Taglistenfenster mit vorhandenem Tag „Mama“ und neuem Tag „Präferenzen“

Gleichzeitig wird ein zweiter Block sichtbar, nämlich die zeitliche Planung. Dies betrifft aktuell die Notiz 3. Diese bekommt sofort auch den zusätzlichen Tag, analog zu „Präferenzen“ gerade eben.

Zudem bekommen Notizen 4 und 5 (die von Jan und Lisa) ebenso den Tag „Präferenzen“. Hierbei schlägt Ranodo nach dem Tippen von „P“ in dem Taglistenfenster gleich den bereits vorhandenen Tag „Präferenzen“ vor. Dieser kann mit den Pfeiltasten ausgewählt werden und mit ENTER übernommen werden.

Autovervollständigung auf Basis bereits verwendeter Tags

Danach sieht das Dokument folgendermaßen aus:

Zwischenstand nach inhaltlichen Tags

Hier sieht man die zwei parallelen Strukturen, die jeweils mehrere Notizen betreffen:

  • die eine Struktur ordnet Notizen Personen zu
  • die andere Struktur ordnet Notizen inhaltlichen Blöcken zu

Jetzt geht es um die Views. Sie bieten eine automatisch aktualisierte Übersicht über alle Notizen zu einem Tag. Möchte die Familie nun z.B. eine Übersicht über die Präferenzen, kann sie dafür einen View verwenden.

Den Viewer öffnet man im Menü über „Helpers“ → „Viewer“. In die obere Zeile gibt man dann „Präferenzen“ ein, und bekommt direkt die Übersicht:

Viewer für Tag „Präferenzen“

Jan fällt sofort auf, dass sein Vater dazu noch nichts gesagt hat. Dieser möchte gerne Wandern gehen. Er gibt also „Wandeern“ als neuen Notiztext ein. Lisa fällt auf, dass er sich vertippt hat. Um einen Notiztext zu ändern, klickt man doppelt auf diesen. In dem geöffneten Fenster sieht man nun oben den alten Text und unten das Eingabefenster für den neuen Text:

Tippfehler ändern

Mittels ENTER bestätigt man die Änderung.

Nachdem der Vater noch den Tag „Papa“ und den Tag „Präferenzen“ zu seiner Notiz angehängt hat, taucht diese sofort auch im Viewer auf:

automatisch geupdateter Viewer mit der Präferenz des Vaters

Nun ist es an der Zeit das Dokument zu speichern. Das geht wie in vielen Programmen. Im Menü auf „File“ → „Save to File“ und im erscheinden Dialog den Ort auswählen. Ebenso kann man eine Datei wieder laden, indem man auf „File“ → „Open File“ geht und die Datei im erscheinenden Dialog auswählt.

Die Views zeigen immer nur einen Block an. Ein Report strukturiert mehrere Blöcke.

Der Report wird häufig auf Basis der vorhandenen Tags erstellt, so auch hier. Dafür bietet Ranodo das Komfortfeature „Autoreport“ an. Dabei kann man die Reportvorlage aufgrund der vorhandenden Tags erstellen. Dafür im Menü auf „Helper“ → „Autoreport…“

Autoreport: Auswahl der Tags

Das Fenster zeigt alle verwendeten Tags mit der Anzahl Notizen in Klammern. Hier sind die Tags „Präferenzen“ und „Zeitliche Planung“ interessant. Alle anderen Tags wählt man mit einem Klick auf die Haken ab.

Tagauswahl mit den gewünschten Tags

Mit einem Klick auf „CREATE REPORT“ wird die Reportvorlage erzeugt. Das nächste Fenster zeigt einen Ausschnitt aus dem Fenster, das die Reportstruktur enthält.

Ausschnitt aus der Reportstruktur

Hier lassen sich die Blöcke verschieben, ändern, löschen sowie Texte vorher und nachher hinzufügen.

Dieser Report kann nun mittels STRG+P als PDF geöffnet werden:

Der Report als PDF.

Damit endet dieser Teil zu den erweiterten Funktionen von Ranodo. Es gibt noch vieles zu entdecken.

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Reports und Views

Das Ranodo-Dokument im Hauptfenster fokussiert sich auf den Ersteller der Notizen. Es ist darauf optimiert, die einzelnen Gedankenschritte möglichst ohne weiteren Aufwand aufzunehmen.

Mit den Tags wird die Struktur festgelegt. Die Struktur ist im Hauptfenster aber nicht visualisiert, d.h. die Notizen sind nicht zusammenhängend in Blöcken und nicht geordnet. Das ist nötig, damit man die Struktur jederzeit einfach ändern kann.

Es ist auch Ziel von Ranodo, diese Strukturen zu visualisieren. Dafür sind Reports und Views da. Views sind die kleinere Funktion, die immer nur einen Block darstellen.

Reports bestehen aus einzelnen Blöcken und verbindenden Überschriften und zusätzlichen Texten.

Ein View kann z.B. in einem Meeting die ganze Zeit über die noch offenen Punkte berichten, bzw. diese darstellen. Dadurch, dass die Views automatisch aus den Tags und Notizen gefüllt werden (und auch automatisch upgedated werden), braucht der Notizführer nur einmal den View anzulegen (und z.B. auf den Beamer legen) während Ranodo ihn aktuell hält. Wenn der Notizführer dann einen Gedanken mit „offener Punkt“ tagged, so wird er automatisch im View auftauchen.

Reports zielen auf die Weiterverarbeitung des Dokuments später. Hier werden die Blöcke zueinander in eine lineare Ordnung gesetzt und mit Zwischentexten und Überschriften verbunden und strukturiert. Der entstehende Text lässt sich exportieren und dann in einer Textverarbeitung zu einem ausformulierten Text verarbeiten.

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Nicht-Lineare Ordnung

Ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal hat Ranodo durch seine systematische nicht-lineare Ordnung der einzelnen Gedankenschritte zueinander. Dadurch, dass die Ordnung weder linear noch hierarchisch sein muss, lassen sich mehrere Ordnungen gleichzeitig komfortabel verwalten, als auch Gedankenschritte noch nicht einordnen, als auch die Ordnung getrennt von den Inhalten bearbeiten.

Einzelne Gedankenschritte müssen in Ranodo nicht in eine Reihung gebracht werden, so wie es bei einem Textdokument ist. Dieses ließt man von oben nach unten und von links nach rechts. Es zudem unterteilt in einzelne Abschnitte. Diese Abschnitte haben ggf. jeweils Überschriften und die Überschriften stehen ggf. zueinander in einer Hierarchie. Natürlich lässt sich das in Ranodo auch umsetzen. Die Stärke von Ranodo ist es allerdings das Chaos Schritt für Schritt zu ordnen, bis man dort ankommt. Häufig wird Ranodo als Zwischenschritt zwischen den Überlegungen und Textdokumenten wie Protokollen genutzt.

In Ranodo herrscht die n-zu-m-Ordnung vor. Ein Notiz kann zu m Blöcken gehören und ein Block auf n Notizen bestehen. Diese Blöcke haben keine Reihung zueinander, sonder wachsen Schritt für Schritt mit den hinzugefügten Notizen.

Es ist möglich, die einzelnen Blöcke wiederrum in Zusammenhang zu bringen, indem man einen neuen Block erstellt, der mit einzelnen Gedankenschritten die Blöcke untereinander in Zusammenhang bringt. Von diesem Metablöcken kann es mehrere geben, um mehre Zusammenhänge darzustellen. Diese Zusammenhänge sind rein textuell beschrieben, können also alles möglich sein (natürlich auch hierarchisch und linear).

Wenn man solche Metablöcke hat, kann man die Reports und Views nutzen um automatisch und während der Erstellung weiterer Notizen diese Blöcke zusammenhängen anzuzeigen. Mehr dazu in Reports und Views.

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Tagsystem

Seine Flexibilität erhält Ranodo auch dadurch, dass Gedankenschritte (Inhalt), Struktur und Darstellung der Struktur voneinander entkoppelt werden. An jedem kann unabhängig von den anderen gearbeitet werden.

Inhaltlich kommen einzelne Gedankenschritte in das Ranodo-Dokument. Diese Gedankenschritte hängen zum Teil logisch zusammen. In einem herkömmlichen Textdokument würde man diese nun aneinander reihen, um den Zusammenhang darzustellen.

Das führt zu Herausforderungen, wenn ein Gedankenschritt zu mehreren Zusammenhängen zugehörig ist, z.B. wenn er aus unterschiedlichen Perspektiven gesehen wird. Dann müsste der Gedankenschritt kopiert werden. Dies ist aufwendig, zumindest aufwendiger, als in Ranodo den weiteren Zusammenhang als Tag hinzuzufügen.

Was ist nun ein Tag? Ein Tag ist eine kleine Zusatzinformation zu einem Gedankenschritt. Ein Tag kann alles mögliche bedeuten, z.B. kann er bedeuten, dass dieser Gedankenschritt in der Gruppe umstritten ist. Dann würde der Tag z.B. „umstritten“ heißen. Er kann aber genutzt werden, um Zusammenhänge herstellen. Z.B. alle einzelnen Schritte einer komplexen logischen Herleitung oder zum Gruppieren von Gedankenschritten, wie z.B. allen offenen Verhandlungspunkten bei einer Verhandlung. Eine Notiz kann viele Tags haben, kann also zu mehreren Zusammenhängen gehören und weitere Zusatzinformationen haben.

Die Tags sind zum einen Zusatzinformationen, zum anderen werden sie genutzt, um den Inhalten eine übergreifende Struktur zu geben. Siehe dazu auch Nicht-Lineare-Ordnung und Reports und Views.

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Ein Gedankenschritt – eine Notiz

Ein Grundstein für Ranodo ist das Prinzip ein Gedanken(schritt) – eine Notiz. Das meint, dass das gesamte Dokument aus kleinen Bausteinen besteht. Diese Bausteine sind die Gedankenschritt, also die kleinsten Einheiten für Gedanken. Dadurch, dass jeder Gedankenschritt zu mehreren Blöcken gehören kann, wird er zu einer eigenen Notiz, die ensprechende Tags bekommen kann.

Und es bedeutet auch, dass Blöcke aus verschiedenen Gedankenschritten zusammengesetzt werden können. Auch wenn die meisten Gedankenschritte hintereinander schon zu einem größeren Gedankengang gehören, so wird nicht der Gedankengang als kleinste Einheit gesehen, sondern die einzelnen Schritte.

Dadurch entsteht die Flexibilität in der Strukturierung, die Ranodo so besonders macht.

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On-The-Fly-Strukturierung

Ranodos Konzept basiert darauf, dass keine hierarchische Struktur verlangt wird (siehe auch Tagsystem), sondern eine freie n-zu-m-Struktur möglich ist.

n-zu-m-Struktur bedeutet, dass eine Notiz zu m Blöcken gehören kann und ein Block aus n Notizen bestehen kann. Eine Notiz kann also mehreren Blöcken gehören und ein Block kann aus mehreren Notizen bestehen.

Das Tagsystem erlaubt eine Strukturierung, ohne Notizen verschieben zu müssen. Das ist die Kernvoraussetzung, um die Struktur im Vorbeigehen zu erstellen. Wenn eine Notiz zu einem Block gehören soll, wird ein identifizierender Tag (für diesen Block) der Notiz hinzufügt.

Durch die Trennung von Notiztexten sowie ihren Tags und der strukturierten Darstellung von Notizen in Reports und Views kann sich die Struktur entwickeln.

Weder müssen zu Beginn alle Blöcke feststehen, noch muss für jeder Notiz zum Erstellungszeitpunkt feststehen, zu welchen Blöcken sie gehören soll. Ein neuer Block wird durch die erstmalige Verwendung eines Tags erzeugt. Eine Notiz kann im Nachhinein auch einem weiteren Block zugeordnet werden, indem der entsprechende Tag hinzugefügt wird.

Und noch nicht mal alle Blöcke müssen in einem Report genutzt werden. Auch die Reports lassen sich flexibel aus Blöcken aufbauen, selbst solchen Blöcken, die noch nicht existieren. Jede Notiz wird automatisch den Blöcken zugeordnet und auch wieder entfernt, ganz so wie die Tags es beschreiben. Eine manuelle Verschiebung ist weder nötig, noch möglich.

Durch all diese Maßnahmen ist die Struktur sehr flexibel, es ist sogar möglich, mehrere Strukturen (z.B. aus der Sicht verschiedener Beteiligten) gleichzeitig zu verwalten. Änderungen in der Struktur von Reports müssen nicht auf Notizen umgelegt werden und Änderungen der Notizen und ihrer Tags erscheinen automatisch in den Report.

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Neue Version

Hier werden neue Versionen angekündigt.